-
30.11.2019
- → Ausland
144 Bootsflüchtlinge aus Mittelmeer gerettet
Rom. Rettungsschiffe haben in den letzten Tagen im Mittelmeer 144 Bootsflüchtlinge aufgenommen. Die »Alan Kurdi« rettete am Donnerstag 84 Menschen von zwei Schlauchbooten, wie die deutsche Organisation Sea-Eye auf Twitter mitteilte. Davon seien vier Erwachsene, zwei Neugeborene und ein Kleinkind am Freitag morgen von Bord geholt und zur ärztlichen Versorgung ins italienische Lampedusa gebracht worden. Die »Ocean Viking« nahm in der Nacht zu Freitag 60 Menschen an Bord, wie die Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen ebenfalls auf Twitter mitteilten. Sie seien etwa 111 Kilometer vor der libyschen Küste von einem überfüllten Holzboot gerettet worden. Unter ihnen befanden sich demnach auch ein drei Monate alter Säugling und sein dreijähriger Bruder. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!