-
18.11.2019
- → Inland
Haftbefehl gegen mutmaßliche IS-Frau
Karlsruhe. Nach ihrer Abschiebung aus der Türkei ist die deutsche Staatsangehörige Nasim A. in Untersuchungshaft genommen worden. Es bestehe der »dringende Tatverdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung«, teilte die Generalbundesanwaltschaft am Sonnabend in Karlsruhe mit. Die Beschuldigte war am Freitag abend bei ihrer Ankunft am Flughafen Frankfurt am Main festgenommen worden. Der Verdächtigen werden zudem ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sowie in einem Fall Kriegsverbrechen gegen das Eigentum vorgeworfen. Nach Angaben der Justiz war A. Ende 2014 nach Syrien gereist, um dort im Herrschaftsgebiet der Dschihadistenmiliz »Islamischer Staat« (IS) zu leben. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!