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Gambia bringt Myanmar vor Gerichtshof

Den Haag. Gambia hat am Montag Klage gegen Myanmar wegen des Genozids an den Rohingya vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag eingereicht. Gambias Justizminister und Generalstaatsanwalt, Abubacarr Marie Tambadou, sagte in einer Erklärung: »Gambia ergreift diese Maßnahme, um Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht für den von Myanmar an den Rohingya begangenen Völkermord zu erlangen und die globale Norm gegen Völkermord, die für alle Staaten verbindlich ist, aufrechtzuerhalten und zu stärken«, wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete. Das westafrikanische Land reichte die Klage im Namen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit ein. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2019, Seite 7, Ausland

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