-
17.10.2019
- → Sport
Zurückgetreten
Nyon. Der Präsident des bulgarischen Fußballverbands, Borislaw Michailow, ist am Dienstag zurückgetreten, nur wenige Stunden nachdem der bulgarische Premierminister Bojko Borrissow das gefordert hatte. Das gab der Verband am Dienstag nachmittag bekannt. Hintergrund sind rassistische Vorfälle beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und England. Die Partie am Montag abend in Sofia stand zweimal kurz vor dem Abbruch, weil bulgarische Zuschauer englische Spieler rassistisch beleidigt und faschistische Zeichen gezeigt hatten. Die Europäische Fußballunion UEFA hat inzwischen ein Disziplinarverfahren gegen die Bulgaren eröffnet. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!