Zum Inhalt der Seite
Fußball

Rücktritt gefordert

Sofia. Nach den rassistischen Vorfällen beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und England hat die bulgarische Regierung den Rücktritt des Präsidenten des bulgarischen Fußballverbandes (BFS), Borislaw Michailow, gefordert. Darüber informierte Sportminister Krassen Kralew am Dienstag in Sofia. Beim 6:0-Sieg der Engländer am Montag abend in Sofia war die erste Halbzeit zweimal unterbrochen worden. Die bulgarischen Fans hatten mal wieder für rassistische Entgleisungen gesorgt und faschistische Zeichen gezeigt. Das Spiel stand kurz vor dem Abbruch. Bis zum Rücktritt Michailows wolle die Regierung die Beziehungen zum BFS aussetzen – auch die finanziellen Zuwendungen sollen eingestellt werden, sagte Sportminister Kralew. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2019, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!