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Brüssel nimmt Schweiz von Steueroasen-Liste

Brüssel. Die EU-Finanzminister haben am Donnerstag in Luxemburg beschlossen, die Schweiz von ihrer »grauen Liste« zu streichen. In dem Ende 2017 eingeführten Verzeichnis stehen Länder, die aus Sicht der EU zweifelhafte Steuerpraktiken haben, aber zusicherten, diese zu ändern. Die Schweiz hatte bereits im Oktober 2018 auf Druck der EU Steuerreformen beschlossen, deren Umsetzung sich aber wegen eines Referendums verzögerte. Die Änderungen sind nun in Kraft und werden ab dem 1. Januar 2020 angewandt. Damit genüge die Schweiz »den EU-Grundsätzen des verantwortungsvollen Handelns im Steuerbereich«, erklärten die Finanzminister. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.10.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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