-
23.09.2019
- → Ausland
Klimaprotest in Paris endet in Gewalt
Paris. In der französischen Hauptstadt Paris ist am Sonnabend eine Kundgebung gegen die Klimakatastrophe mit nach Veranstalterangaben mehr als 50.000 Teilnehmern von der Polizei gewaltsam aufgelöst worden. Die Behörden machten »gewaltbereite« Angehörige eines »schwarzen Blocks« für die Ausschreitungen verantwortlich. Etwa 150 teilweise maskierte Demonstranten hätten Beamte beworfen, Bankfilialen attackiert und Mülleimer sowie E-Scooter angezündet. Die Polizei setzte Tränengas ein und schoss mit sogenannten nichttödlichen Waffen.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die zu den Organisatoren der Demonstration gehört hatte, warf der Polizei vor, auch gegen friedliche Demonstranten, darunter Familien, Tränengas eingesetzt zu haben. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
