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Ermittlungen zu großem Waldbrand eingestellt

Schwerin. Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat die Ermittlungen zur Ursache des großen Waldbrandes bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern Anfang Juli eingestellt. Es seien laut NDR am Freitag keine Hinweise auf eine Brandstiftung gefunden worden. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass der Brand auf natürliche Weise entstanden ist. Ihnen zufolge habe durchgerostete Munition mit Phosphor das Feuer auslösen können. Kontakt mit Licht führt bei Phosphor zu einer Stichflamme. Da die Umgebung bei Lübtheen sehr trocken gewesen sei, hätten sich Teile des Waldbodens schnell entzünden können – auch an mehreren Stellen gleichzeitig. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2019, Seite 4, Inland

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