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Plädoyers im Prozess um Missbrauch in Lügde

Detmold. Im Prozess um den Anfang des Jahres bekanntgewordenen massenhaften Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde hat am Freitag die Verteidigung plädiert. Für den 56jährigen Andreas V. forderte sie eine Haftstrafe von zwölf Jahren, wie ein Sprecher des Landgerichts Detmold mitteilte. Die Verteidigung des 34jährigen Mario S. forderte kein konkretes Strafmaß, verlangte aber, das Geständnis ihres Mandanten strafmildernd zu werten. Die Staatsanwaltschaft hatte vor zwei Wochen für V. 14 Jahre Haft und für Mario S. zwölf Jahre und sechs Monate (jeweils mit Sicherungsverwahrung im Anschluss) gefordert. Das Urteil soll kommende Woche verkündet werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2019, Seite 2, Inland

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