-
15.08.2019
- → Sport
Schalker Zeichen
Gelsenkirchen. Fanforscher Gunter A. Pilz hat den Fußballbundesligisten Schalke 04 für den Umgang mit dem Fall Clemens Tönnies kritisiert. Im Interview mit dem Reutlinger General-Anzeiger (Donnerstagausgabe) sprach Pilz von einem »fatalen Zeichen«. Schalke-Aufsichtsratschef Tönnies war von seinem Verein nicht für rassistische Aussagen über Afrikaner sanktioniert worden. Die Ethikkommission des Deutschen Fußballbundes diskutiert den Fall heute. »Sollte sich der Ehrenrat des Verbandes äußern wie der des Vereins, können wir uns die Implementierung der Menschenrechtscharta in die Satzung des DFB beim Bundestag im September sparen«, so Pilz. (sid/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!