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Karstadt-Kaufhof schließt Logistikstandorte in Frechen und Erfurt

Foto: Marius Becker/dpa
Etwa 600 Arbeitsplätze sollen von den jüngsten Standortschließungen bei Karstadt-Kaufhof betroffen sein

Essen. Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof schließt zwei Logistikstandorte in Frechen und Erfurt sowie vier regionale Verteilzentren in Stuttgart, Würzburg, Hannover und Berlin. Der Interessenausgleich und der Sozialplan dazu seien am Montag unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen in Essen mit. Betroffen seien rund 600 Arbeitsplätze, wie aus dem Umfeld des Konzerns zu erfahren war.

Karstadt hatte bereits 2018 angekündigt, die Logistik künftig zusammen mit dem Dienstleister Fiege neu aufstellen zu wollen. Der Konzern sieht in der Logistik eines seiner wesentlichen Wachstumsgebiete für die Zukunft. Nach dem Zusammenschluss von Karstadt und Kaufhof hält er es deshalb für notwendig, die vorhandenen Strukturen neu zu ordnen.

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Der nun unterzeichnete Interessenausgleich sowie der Sozialplan würden es ermöglichen, die Synergien zu heben und erhebliche Einsparungen an Personal und Sachkosten zu erzielen, betonte der Konzern. Das Unternehmen will künftig neben den verbliebenen großen Logistikstandorten in Unna, Essen-Vogelheim und Köln-Porz auch viele der 180 Warenhäuser als sogenannte City Hubs für die Belieferung der Kunden über die letzte Meile nutzen und diesen Service auch anderen Unternehmen anbieten. (dpa/jW)

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Erschienen am 06.08.2019, Inland

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