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Unerlaubte Schießübung durch Uniter-Verein

Berlin. Der Uniter e. V., eine Vernetzungsorganisation für ehemalige Polizisten, Soldaten und Spezialkräfte, hat zu Schießübungen eingeladen, die offenbar »paramilitärischen Charakter trugen« und nicht genehmigt waren. Dies berichtete der Stern (Onlineausgabe) am Mittwoch unter Berufung auf ein ihm vorliegendes internes Schreiben des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr. Demnach lud der Verein für den 30. Juni und 1. Juli 2018 auch für »Zivilisten ohne besondere Vorkenntnis« zu Übungen mit der Waffe in der Gruppe und aus der Deckung sowie für einen Kurs im »Reaktionsschießen« in Heilbronn ein. Bekannt wurde Uniter durch seinen auch unter dem Decknamen »Hannibal« (jW berichtete) agierenden Mitgründer André S., ebenfalls ein ehemaliger KSK-Soldat. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2019, Seite 1, Inland

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