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Tokio spitzt Handelskonflikt zu

Tokio. Der Handelsstreit zwischen Japan und Südkorea eskaliert. Die japanische Regierung beschloss am Freitag, das Nachbarland mit Wirkung vom 28. August an von der »weißen Liste« jener Länder zu streichen, die Vorzugsbehandlungen bei Handelsgeschäften genießen und Produkte beziehen, die für militärische Zwecke genutzt werden können. Der Schritt könnte weltweite Folgen haben. Potentiell sind sämtliche elektronischen Produkte, die Speicherchips enthalten, davon betroffen, zum Beispiel Computer, Smartphones oder Fernseher. Südkoreas Chipindustrie ist die größte der Welt, aber auf Vorprodukte des ehemaligen Weltmarktführers Japan angewiesen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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