Zum Inhalt der Seite

15.000 Migranten in Istanbul festgenommen

Istanbul. Die türkischen Behörden haben in der Metropole Istanbul innerhalb von 20 Tagen rund 15.000 Migranten ohne Papiere festgenommen. Darunter seien 2.630 Syrer, teilte das Istanbuler Gouverneursamt am Donnerstag mit. Die unregistrierten syrischen Flüchtlinge seien vorübergehend in Lager geschickt worden. Migranten anderer Nationalitäten seien in Abschiebezentren gebracht worden. Die türkischen Behörden gehen seit Wochen verschärft gegen Menschen ohne Papiere vor. Syrische Flüchtlinge stehen in der Türkei unter temporärem Schutz, die Behörden haben aber auch ihre Politik gegenüber Syrern verschärft. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2019, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!