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34 Menschen bei Anschlag in Afghanistan getötet

Kabul. Am Mittwoch sind in der westafghanischen Provinz Farah mindestens 34 Zivilisten getötet worden, nachdem ihr Reisebus auf eine am Straßenrand plazierte Bombe gefahren war und Feuer fing. 17 weitere seien verletzt worden, sagte ein Sprecher des Gouverneurs von Herat. Die zum Teil schwer Verletzten seien in Krankenhäuser gebracht worden, die Zahl der Todesopfer könne noch steigen.

Trotz der Gewalt in dem Land ist am Mittwoch ein weiteres Flugzeug mit Abgeschobenen aus Deutschland in Kabul eingetroffen. 45 volljährige Männer waren laut Behörden an Bord der Maschine aus Leipzig. Es war die 26. Sammelabschiebung aus der BRD seit Dezember 2016. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2019, Seite 1, Ausland

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