Zum Inhalt der Seite

Tote bei Angriff auf türkische Konsulatsmitarbeiter in Erbil

Foto: Uncredited/Pool Turkish Defense Ministry/AP/dpa
Stellung an der Grenze zum Irak in der Provinz Hakkari, wo türkisches Militär seit Anfang Mai völkerrechtswidrig kurdische Kämpfer angreift

Erbil/Istanbul. - Ein Bewaffneter hat in einem Restaurant der nordirakischen Stadt Erbil auf Mitarbeiter des türkischen Generalkonsulats geschossen und mindestens zwei Menschen getötet. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte am Mittwoch, bei einem der Todesopfer handele es sich um einen türkischen Diplomaten. Der zweite Tote sei ein Iraker. Zudem seien mehrere Menschen verletzt worden. Der Restaurantbesitzer berichtete von einem gezielten Angriff. Der Mann habe das Restaurant betreten, sei zum Tisch mit den Konsulatsmitarbeitern gegangen, habe dort zwei Waffen gezogen und das Feuer eröffnet, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Erbil ist die Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks und grenzt an die Türkei. Im Mai war türkisches Militär in das Nachbarland eingedrungen. Ziel des Aggressionsaktes waren demnach Kämpfer des bewaffneten Arms der kurdischen Arbeiterpartei PKK. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen am 18.07.2019, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!