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Milliardenstrafe für Bayer gesenkt

Oakland. Bayer kann in einem Prozess um den Unkrautvernichter Glyphosat mit einem deutlich reduzierten Schadenersatzmaß rechnen. Statt der zwei Milliarden Dollar, die eine Jury dem krebskranken Ehepaar Alva und Alberta Pilliod zugestanden hatte, soll der Anteil des Strafschadenersatzes nach Einschätzung eines Gerichts auf maximal 250 Millionen Dollar begrenzt werden. Die Reduzierung der Strafe wird Bayer wohl wenig nutzen. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern sieht sich nach der 63 Milliarden Dollar teuren Übernahme des US-Konzerns Monsanto mit mehr als 13.400 Glyphosat-Klägern konfrontiert. Drei Fälle landeten bisher vor Gericht, alle hat Bayer verloren. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2019, Seite 2, Inland

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