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Über 200 Tote durch Monsun in Südasien

Neu-Delhi. Dem heftigen Monsunregen in Südasien sind binnen einer Woche mehr als 200 Menschen zum Opfer gefallen. Besonders betroffen war der Nordosten Indiens, alleine dort starben seit Beginn der Regenfälle vor einer Woche 95 Menschen, wie Behörden am Mittwoch mitteilten. In Nepal kamen 83 Menschen ums Leben, weitere 35 gelten als vermisst. In Bangladesch verloren mindestens 30 Menschen ihr Leben. In Pakistan lag die offizielle Zahl am Mittwoch bei acht Toten, in Kaschmir hatte eine Springflut 24 Menschen mit sich gerissen. Die Regenmassen lösten vielerorts Erdrutsche aus, zerstörten Häuser, spülten Ernten auf den Feldern weg und betrafen so Millionen Menschen, weshalb die Kinderrechtsorganisation »Save the Children« am Mittwoch vor einer humanitären Katastrophe warnte. Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich bis September. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2019, Seite 1, Ausland

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