-
15.07.2019
- → Kapital & Arbeit
NGG: Raststätten wieder verstaatlichen
München. Die Gastronomiegewerkschaft NGG fordert eine Rückverstaatlichung der deutschen Autobahnraststätten. Aus Sicht der Gewerkschaft hatte die Privatisierung vor 20 Jahren für Gäste und Personal gleichermaßen negative Folgen: Während Reisende für den Toilettengang 70 Cent bezahlen müssten, arbeiteten die Beschäftigten teils unter prekären Bedingungen, kritisierte der bayerische NGG-Landesvorsitzende Mustafa Öz am Sonntag. Die Firma »Tank & Rast« habe bundesweit fast alle Konzessionen für den Betrieb der Raststätten entlang der Autobahnen erhalten. Ein Großteil sei an Pächter vergeben, die die Lizenzen erwirtschaften müssten. »Das führt zu extremen Preisen für die Autofahrer – und zur Lohndrückerei bei den Beschäftigten«, kritisierte der Gewerkschafter. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
