Zum Inhalt der Seite

Expräsident Argentiniens Fernando verstorben

Buenos Aires. Der frühere argentinische Präsident Fernando de la Rúa ist tot. Der Sozialdemokrat starb am Dienstag, dem argentinischen Unabhängigkeitstag, im Alter von 81 Jahren in einem Krankenhaus in der Provinz Buenos Aires. In seine Amtszeit (1999–2001) fiel eine schwere Wirtschaftskrise. De la Rúa hatte sich strikt an den vom Internationalen Währungsfonds erzwungenen Sparkurs gehalten und unter anderem Konten von Millionen Menschen eingefroren. Infolge der Massenproteste musste er sein Amt aufgeben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2019, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!