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Gedenkpflanzung in Weimar beschädigt

Weimar. Eine Gedenkpflanzung für Opfer des Naziregimes in Weimar ist zum wiederholten Mal beschädigt worden. Das Projekt »1.000 Buchen« soll an die Todesmärsche aus dem Konzentrationslager Buchenwald sowie an die Opfer des »Euthanasieprogramms« der Nazis erinnern. Wie das Lebenshilfewerk Weimar/Apolda am Dienstag mitteilte, zerstörten Unbekannte bereits am Donnerstag drei junge Bäume der »1.000 Buchen«-Pflanzung und beschädigten Gedenktafeln. Zuletzt seien etwa zu Jahresbeginn Gedenkschilder herausgerissen und im Wald verscharrt worden. »Es ist kein Zufall, dass immer wieder unsere Bäume betroffen sind. Wir gehen von gezielten, politisch motivierten Taten aus und haben natürlich Anzeige erstattet«, erklärte Geschäftsführerin Rola Zimmer. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2019, Seite 4, Inland

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