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Atommüll erst 2023 nach Brokdorf

Brokdorf. Sieben Castorbehälter mit stark radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufbereitungsanlage im englischen Sellafield kommen später nach Brokdorf in Schleswig-Holstein als bisher gedacht. Einem Bericht des NDR vom Donnerstag zufolge ist es nach neuestem Stand erst im Jahr 2023 oder 2024 soweit. Als Grund nannte demnach der Geschäftsführer der Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), Ewold Seeba, am Mittwoch abend in Brokdorf, dass zunächst zwei Transporte nach Süddeutschland geplant sind. Dort sei bislang mit ersten Castoren schon ab 2021 gerechnet worden. Der Atommüll stammt aus deutschen Kraftwerken, auch aus dem in Brokdorf. Er wird laut Seeba nach dem Verursacherprinzip verteilt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2019, Seite 4, Inland

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