Zum Inhalt der Seite
Nach Erfolg für Indígenas

Ecuadors Regierung beharrt auf Ölsuche

Quito. Die Regierung Ecuadors hat Berufung gegen ein Urteil angekündigt, mit dem die Suche nach Öl in einem Gebiet von Ureinwohnern gestoppt wurde. Ein Gericht in der Stadt Puyo hatte am Freitag einem Antrag der Waorani stattgegeben, das eingeleitete Bieterverfahren für Unternehmen auf der Suche nach Öl in der Provinz Pastaza zu stoppen. Das Land stehe gemäß der Verfassung unter besonderem Schutz. Indigene Gruppen hätten ein »unveräußerliches, unpfändbares und unteilbares« Recht, im Besitz ihres angestammten Landes zu bleiben. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2019, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!