-
25.04.2019
- → Ausland
Japan: Entschädigung für Sterilisierung
Tokio. In Japan sollen Opfer staatlicher Zwangssterilisierungen entschädigt werden. Das beschloss das Parlament am Mittwoch einstimmig. Regierungschef Shinzo Abe entschuldigte sich anschließend bei den Betroffenen für das erlittene Leid. Bis zum Jahr 1996 galt in Japan ein Eugenikgesetz, wonach Menschen mit einer geistigen Behinderung ohne ihre Zustimmung sterilisiert werden konnten. Jeder von ihnen soll dem Parlamentsbeschluss zufolge 3,2 Millionen Yen (rund 25.000 Euro) Entschädigung bekommen. Aktivisten, die sich für die Betroffenen einsetzen, halten die Summe für zu niedrig. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!