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Neuer Airbus-Chef will Klima schützen

Frankfurt am Main. Der neue Chef des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus, Guillaume Faury, will Flugzeuge bauen lassen, die keinerlei schädliche Substanzen mehr ausstoßen. »Unser Ziel ist das vollkommen emissionsfreie Fliegen«, sagte der Manager der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Sonnabend. Kleinere Versuchsmodelle, die komplett elektrisch fliegen, seien nur der erste Schritt: »Wenn sie einsatzfähig sind, werden wir die Maschinen schrittweise vergrößern«, kündigte Faury an.

Für diese Entwicklung würden »noch einige Jahre vergehen, nicht aber Jahrzehnte«, sagte der Nachfolger des Deutschen Thomas Enders in der Funktion des Airbus-Vorstandsvorsitzenden. »Ende des kommenden Jahrzehnts oder Anfang des darauffolgenden Jahrzehnts ist der Start eines kommerziellen Betriebs denkbar.«

Allerdings gibt es laut Faury noch einige Hürden auf dem Weg zum emissionsfreien Fliegen. Für schadstofffreie Flugzeuge reichten die heutigen Batterien nicht aus. Deswegen müssten etwa auch die Wasserstofftechnologie sowie Biotreibstoffe und synthetische Kraftstoffe in die Überlegungen mit einbezogen werden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.04.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

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