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11.04.2019
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Razzia gegen Neonazis in vier Bundesländern
Berlin. Wegen des Verdachts der Gründung einer kriminellen Vereinigung von mutmaßlichen Neonazis hat die Polizei am Mittwoch mehr als 30 Objekte in vier Bundesländern durchsucht. Der Schwerpunkt lag im Raum Cottbus. Ein Sprecher der Brandenburger Polizei bestätigte gegenüber dpa auch Durchsuchungen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Festnahmen habe es nicht gegeben. Der Verdacht laute auf Bildung einer kriminellen Vereinigung und richtet sich gegen etwa 20 Personen aus der Hooligan-, Kampfsport- und Neonaziszene. Grundlage seien Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Cottbus. Zu den Ergebnissen der »lange geplanten« Aktion werde sich die Polizei am Donnerstag äußern, so der Sprecher. (dpa/jW)
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