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Hebammenstudium: Branche protestiert

Berlin. Die Pläne der Bundesregierung zur Einführung eines für Hebammen verpflichtenden Studiengangs stoßen in der Branche auf Kritik. Als Folge sei zu befürchten, dass Hebammen in den Kreißsälen fehlten, warnten der Berufsverband der Frauenärzte und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe am Montag in einer gemeinsamen Erklärung. Es gebe bereits einen »hohen Standard« der Ausbildung in Deutschland. Ein Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht vor, dass Hebammen künftig im Studium ausgebildet werden. Bislang muss eine Hebammenschule besucht werden. Ausreichend ist dafür eine zehnjährige Schulbildung. Nach Spahns Plänen wären zwölf Jahre erforderlich. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2019, Seite 4, Inland

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