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Hilfe für Osten bei DDR-Sonderrenten verlangt

Erfurt. Vor dem Treffen der Ministerpräsidenten Ostdeutschlands mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) drängt Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Die Linke) auf einen höheren Bundesanteil bei der Finanzierung von Zusatz- und Sonderrenten der DDR. »Das steht im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Es gibt eine Lieferpflicht der Bundesregierung«, sagte Ramelow der Nachrichtenagentur dpa in Erfurt.

Etwa 1,3 Millionen Menschen bekommen Geld aus Sonder- und Zusatzrentensystemen der DDR, die bisher größtenteils von den Ostländern finanziert werden müssen. Das Rententhema steht auf dem Programm der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch in Neudietendorf bei Erfurt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2019, Seite 5, Inland

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