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Notstand nach Zyklon in südlichem Afrika

Harare. Nach einem schweren Zyklon im Osten Simbabwes ist die Zahl der Toten auf 89 gestiegen. Hunderte weitere Menschen gelten noch als vermisst, wie der zuständige Minister July Moyo am Montag sagte. Es sei schwierig, Hilfsgüter in die am schlimmsten betroffenen Orte unweit der Grenze zu Mosambik zu bringen, weil viele Brücken und Straßen überflutet seien. Die Regierung in Harare hat den Notstand ausgerufen. Im Nachbarland Mosambik kamen infolge des Sturms mindestens 68 Menschen ums Leben. Die Küstenstadt Beira mit rund 500.000 Einwohnern ist bereits seit Donnerstag abend ohne Strom und Kommunikationsnetz. 90 Prozent der Gebäude in der Stadt und ihrer Umgebung seien beschädigt oder zerstört. Der Zyklon »Idai« war in der Nacht zu Freitag, mit bis zu 160 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit vom Indischen Ozean her kommend, im Zentrum Mosambiks auf Land gestoßen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2019, Seite 7, Ausland

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