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AfD-Parteispenden: Strafzahlung droht

Berlin. In der Affäre um Parteispenden an die AfD droht der Partei eine Strafzahlung von mehr als 100.000 Euro. AfD-Chef Jörg Meuthen sagte am Donnerstag gegenüber dem Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, die Bundestagsverwaltung habe in einem Fall, der den Europawahlkandidaten Guido Reil betrifft, eine erste Vorentscheidung getroffen. Die Schweizer Goal AG hatte 2017 Plakate und andere Werbemittel für Reils Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen bereitgestellt. Das Schreiben der Bundestagsverwaltung sei noch kein formaler Bescheid, betonte ein Sprecher der Partei auf Anfrage. Meuthen sagte dem Bericht zufolge, die AfD werde Widerspruch einlegen und später gegebenenfalls auch klagen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2019, Seite 4, Inland

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