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Türkei reaktiviert annullierte Pässe

Istanbul. Die türkische Regierung hat nach Ermittlungen wegen des Putschversuches von 2016 mehr als 57.000 Reisepässe reaktiviert. In einer Mitteilung des Innenministeriums hieß es am Freitag, insgesamt habe es seit 2016 die Annullierung von 212.541 Ausweisen wieder aufgehoben. Davon betroffen waren auch Familienangehörige von »Terrorverdächtigen«. Wie viele Pässe insgesamt annulliert sind oder waren, ist unklar. Im vergangenen Jahr mussten einem Bericht des Innenministeriums zufolge rund 52.000 Menschen wegen angeblicher Verbindungen zur Gülen-Bewegung kurz- oder längerfristig ins Gefängnis. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.03.2019, Seite 7, Ausland

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