Zum Inhalt der Seite
Venezuela

Großmanöver gegen imperialistische Bedrohung

Caracas. In Venezuela haben am Sonntag (Ortszeit) landesweite Militärübungen begonnen, die dem 200. Jahrestag des »Kongresses von Angostura« gewidmet sind. Bei dieser Versammlung während des Kampfes gegen die spanische Kolonialmacht hatten die von Simón Bolívar geführten Unabhängigkeitskräfte 1819 die Gründung »Großkolumbiens« beschlossen, aus dem später Venezuela, Ecuador, das heutige Kolumbien und Panama hervorgingen.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro würdigte das Manöver als das »wichtigste in unserer republikanischen Geschichte«, weil es sich direkt gegen die Drohungen der »imperialistischen Regierung von Donald Trump« richte. An den bis zum 15. Februar dauernden Übungen beteiligen sich neben den Nationalen Streitkräften und der Bolivarischen Miliz auch Einheiten aus Russland und China. (AVN/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2019, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!