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Südkorea: Letztes Geleit für Zwangsprostituierte

Seoul. Hunderte Südkoreaner haben am Freitag Kim Bok Dong, einer der letzten ehemaligen Zwangsprostituierten der japanischen Armee im Zweiten Weltkrieg, das letzte Geleit gegeben. Viele der Trauernden trugen große gelbe Papierschmetterlinge, Symbol für die von Japan beschönigend »Trostfrauen« genannten Südkoreanerinnen. Kim war eine ihrer Galionsfiguren, die jahrelang mit wöchentlichen Kundgebungen vor der japanischen Botschaft eine Entschuldigung der früheren Besatzungsmacht verlangten. Nachdem sich Japan 1993 entschuldigt hatte, erklärte Regierungschef Shinzo Abe allerdings 2007, dass es keine Beweise für eine erzwungene Prostitution gebe. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2019, Seite 6, Ausland

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