Zum Inhalt der Seite

Untersuchung zu Fall Chaschukdschi in Türkei

Istanbul. Fast vier Monate nach dem Mord an dem saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi untersucht die UN-Berichterstatterin Agnes Callamard den Fall in der Türkei. Sie traf dazu am Montag zunächst den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu in Ankara, wie das Ministerium bestätigte. Callamard hat nach Angaben eines Sprechers zudem um Zugang zum saudischen Konsulat in Istanbul gebeten, in dem Chaschukdschi ermordet wurde. Sie habe auch den saudischen Botschafter in der Türkei zu einem Gespräch aufgefordert. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2019, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!