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Bundeswehr: 182 neue PTBS-Diagnosen

Osnabrück. Die Zahl der Bundeswehrsoldaten mit Kriegstraumata nach Einsätzen hat sich im vergangenen Jahr kaum verändert. Im Jahr 2018 wurde bei 182 Soldaten eine einsatzbedingte Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) neu diagnostiziert, wie die Neue Osnabrücker Zeitung am Montag unter Berufung auf den Sanitätsdienst der Bundeswehr berichtete. Dies waren demnach zwölf Soldaten mehr als im Jahr 2017. Andere einsatzbedingte Leiden wie Depressionen gingen dem Bericht zufolge leicht zurück. Insgesamt wurde demnach im vergangenen Jahr bei 279 Soldaten eine einsatzbedingte psychische Erkrankung diagnostiziert. Das waren in etwa so viele Neuerkrankungen wie 2017 mit 274 Fällen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2019, Seite 4, Inland

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