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Konflikt mit Mullahs

Irans Präsident kritisiert Internetzensur

Teheran. Der iranische Präsident Hassan Rohani hat die vom Klerus befürwortete Internetzensur in seinem Land kritisiert. »Wir können Leuten nicht vorschreiben, was sie auf ihren Handys verfolgen sollen und was nicht«, sagte Rohani am Montag. Außerdem würden Verbote nichts bringen. »Wir filtern zwar ständig die Programme, aber Menschen finden immer neue Wege, die Verbote zu umgehen.« Millionen Iraner nutzen dazu nach Angaben eines staatlichen Medienforschungsinstituts »Virtual Private Networks«, um die Zensur auszutricksen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2019, Seite 7, Ausland

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