-
10.01.2019
- → Inland
»Agrar-Atlas 2019«: EU fördert die Großen
Berlin. Die Agrarpolitik der Europäischen Union sollte Umweltschützern zufolge stärker auf die Förderung mittlerer und kleiner Betriebe abzielen. Dies haben der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Heinrich-Böll-Stiftung am Mittwoch anlässlich der Vorstellung des »Agrar-Atlas 2019« in Berlin gefordert. Die derzeitige Landwirtschaftspolitik sei »unökologisch, ungerecht und ineffektiv«. Ein Prozent der Betriebe bekomme demnach 20 Prozent der Subventionen. »Wir müssen weg von pauschalen Zahlungen pro Fläche«, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Davon profitierten die Großbetriebe. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!