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Beamtenbund verurteilt Kürzungspolitik

Köln. Der Deutsche Beamtenbund (DBB) hat hohe Investitionen in den öffentlichen Dienst gefordert. Die Bevölkerung verliere das »Vertrauen in den Staat, in seine Institutionen, in Regierende und Parteien«, mahnte der DBB-Vorsitzende Ulrich Silberbach am Montag. Dies sei auch eine Folge jahrzehntelanger neoliberaler Angriffe auf den Staat und »die Rache der schwarzen Null«, fügte Silberbach bei der Eröffnung der traditionellen DBB-Jahrestagung hinzu. Der Qualität von Gesundheitsversorgung, Sicherheitsgewährleistung, Bildung, Infrastruktur und dem Zugang zu Kultur hätten Privatisierung und Wettbewerb »überhaupt nicht gutgetan«. Deswegen brauche der öffentliche Dienst einen wertschätzenden Umgang mit den Beschäftigten. Dazu gehörten eine »anständige Bezahlung«, flexible Arbeitszeitmodelle, individuelle Qualifizierungsangebote und verlässliche Karriereperspektiven. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2019, Seite 5, Inland

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