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Anwältin von fünf Polizisten bedroht

Frankfurt/Main. Die Ermittlungen gegen fünf Frankfurter Polizisten, die rechtsextreme Chatnachrichten ausgetauscht haben sollen, weiten sich aus. Die Anfang der Woche bekannt gewordenen Ermittlungen gehen auf einen Drohbrief an die Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz zurück, wie die Frankfurter Neue Presse (FNP) am Wochenende berichtete. In diesem Drohbrief sei auch die private Adresse der Rechtsanwältin genannt worden. Staatsschutzermittler entdeckten daraufhin, dass von einem Dienstcomputer im ersten Frankfurter Polizeirevier die Melderegistereinträge von Basay-Yildiz abgerufen worden waren. Die Frankfurter Anwältin verteidigte Islamisten und trat im NSU-Prozess als Nebenklagevertreterin auf. Am 2. August habe die Anwältin eigenen Angaben zufolge ein Drohschreiben erhalten, das mit »NSU 2.0« unterzeichnet worden sei. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2018, Seite 1, Inland

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