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Experte prophezeit Flaute in Autobranche

München. Der Automobilindustrie stehen nach Einschätzung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer zwei schwere Jahre bevor, »mit empfindlichen Rückgängen bei den Gewinnen der Autobauer und Zulieferer«. Hauptgrund sei die sinkende Nachfrage in China.

Zum ersten Mal seit 1990 seien die Verkaufszahlen in der Volksrepublik dieses Jahr gesunken, vor allem wegen neuer Zölle auf Autoimporte aus den USA. Nächstes Jahr dürften in China sogar 1,9 Millionen Neuwagen weniger verkauft werden als 2017, erwartet Dudenhöffer. »Das ist ein harter Einschnitt, denn alle Autobauer haben ihre Produktionskapazitäten erweitert.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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