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Seenotrettung

Italien will »Aquarius« beschlagnahmen

Rom. Die italienische Staatsanwaltschaft will das private Rettungsschiff »Aquarius« an die Kette legen lassen, weil es potentiell gefährlichen Müll wie blutbefleckte Verbände und Kleidung von geretteten Flüchtlingen illegal entsorgt haben soll. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag.

Das von »Ärzte ohne Grenzen« (MSF) und SOS Méditerranée gemeinsam betriebene Schiff liegt derzeit im französischen Marseille vor Anker und ist damit außer Reichweite der italienischen Behörden. Panama hatte Anfang Oktober dem Schiff die Flagge entzogen, so dass es nicht in See stechen kann. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2018, Seite 6, Ausland

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