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Arzt ist schuld

Chris Cornell ist tot. Das ist er leider schon länger, aber jetzt ist wenigstens der Schuldige gefunden: Der Arzt war’s! Glaubt jedenfalls die Familie des 2017 gestorbenen Sängers. Sie hat eine entsprechende Klage eingereicht. Cornell hatte sich mit 52 Jahren das Leben genommen. Nun wirft die Familie Cornells Arzt vor, er habe dem Sänger »fahrlässig und wiederholt« gefährliche und bewusstseinsverändernde Medikamente verschrieben. Diese hätten Cornell zu impulsivem Verhalten veranlasst, das er nicht habe kontrollieren können – und ihn letztlich das Leben gekostet. Der Anwalt des Mediziners wies die Vorwürfe zurück. Die Behandlung Cornells durch seinen Mandanten habe dem Standard entsprochen, so der Anwalt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.11.2018, Seite 10, Feuilleton

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