-
26.10.2018
- → Feminismus
Busengrapscher beruft sich auf Trump
Washington. Ein Mann hat in einem Flugzeug in den USA einer schlafenden Frau an die Brust gefasst – und sich bei der Polizei auf sexistische Äußerungen von US-Präsident Donald Trump berufen: Trump habe gesagt, »dass es okay ist, Frauen an ihren intimen Stellen anzufassen«, erklärte der Mann laut Gerichtsunterlagen nach seiner Festnahme. Er berief sich damit offenbar auf den im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 aufgetauchten Mitschnitt eines Gesprächs, in dem Trump geprahlt hatte, dass er sich als Promi bei Frauen alles erlauben könne – zum Beispiel auch zwischen deren Beine zu greifen. Trump entschuldigte sich für die Äußerungen, tat sie aber als »Umkleidekabinengespräch« ab. Zu dem Vorfall im Flugzeug war es am Sonntag auf einem Inlandsflug von Houston im Bundesstaat Texas nach Albuquerque in New Mexico gekommen. (AfP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!