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Weg frei für Fusion der Industriegashersteller

München. Nach dem Ja der US-Kartellbehörde zur Fusion der beiden Industriegashersteller Linde und Praxair wollen die Konzerne den Zusammenschluss zügig über die Bühne bringen: Bis 31. Oktober sollen die Aktionäre ihre Papiere gegen die Aktien des fusionierten Unternehmens eintauschen können, wie Linde am Montag erklärte.

Die IG Metall sieht durch die Fusion »deutlich mehr« Arbeitsplätze gefährdet als bislang angenommen, nannte aber keine Zahlen. Linde beschäftigt nach Gewerkschaftsangaben in Deutschland rund 7.000 Menschen. »Die ökonomische Sinnhaftigkeit dieser Transaktion ist zweifelhaft, Ertrag und Kosten stehen in keinem Verhältnis«, kritisierte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2018, Seite 2, Inland

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