-
09.10.2018
- → Ausland
China: Ex-Interpol-Chef Meng bestechlich
Beijing. China beschuldigt den in der Volksrepublik verschwundenen ehemaligen Interpol-Präsidenten Meng Hongwei der Korruption. Gegen Meng seien Ermittlungen wegen der Annahme von Schmiergeldern und weiterer Gesetzesverstöße eingeleitet worden, erklärte das Ministerium für öffentliche Sicherheit am Montag auf seiner Internetseite. Meng ist auch Vizeminister in diesem Ressort. Der 64jährige war Ende September spurlos verschwunden, nachdem er von Frankreich, wo Interpol ihren Sitz hat, in seine Heimat gereist war. Zu dem Zeitpunkt war Meng noch Interpol-Präsident. Die Organisation erklärte am Wochenende, Meng sei von seinem Posten zurückgetreten. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!