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Myanmar lehnt Ermittlung durch Den Haag weiter ab

Rangun. Myanmar lehnt eine Untersuchung der Verbrechen gegen Zehntausende Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya durch den Internationalen Strafgerichtshof weiterhin ab. Das bestätigte Regierungssprecher Zaw Htay am Freitag während einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Naypyidaw. Im April und August hatte Myanmar die Zuständigkeit des Gerichtshofs bereits bezweifelt. Zur Begründung hieß es, Myanmar habe dessen Statut nicht anerkannt. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hatte sich am Donnerstag als berechtigt für die strafrechtliche Verfolgung erklärt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.09.2018, Seite 2, Ausland

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