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Mehr Vertriebene in Afghanistan
Kabul. In Afghanistan sind seit Jahresanfang mehr als 206.000 Menschen vor Kämpfen zwischen der Armee und den aufständischen Taliban aus ihren Dörfern und Städten geflohen. Das geht aus einem in der Nacht zu Mittwoch veröffentlichten Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hervor. Allein in der vergangenen Woche waren mehr als 5.400 Menschen heimatlos geworden. Im vergangenen Jahr hatte die UNO bis Anfang September rund 275.000 Binnenflüchtlinge registriert, rund 450.000 waren es im Gesamtjahr 2017. (dpa/jW)
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