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Anwalt wirft VW Behinderung vor

Wolfsburg. Der Anwalt Christopher Rother hat der Volkswagen AG vorgeworfen, mit einer Vergleichsstrategie die gerichtliche Klärung des Abgasskandals zu behindern. Es sei für ihn deutlich, dass eine Absicht dahinterstecke, meinte der Jurist von der US-Kanzlei Hausfeld. VW vergleiche sich erst in der Berufungsinstanz, bevor das jeweilige Gericht die Chance habe, eine Entscheidung zu fällen, sagte der Anwalt am Donnerstag zu dpa. Ende des Jahres verjähren Rothers Angaben zufolge Ansprüche von VW-Kunden. Dies sei der Hintergrund für eine »sehr kluge Prozessstrategie«: Es werde eine abschließende gerichtliche Klärung der Frage, ob Volkswagen als Hersteller schadenersatzpflichtig ist, verhindert. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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