Zum Inhalt der Seite

Faschistischer Gruß bei Militärparade in Kiew

Kiew. Mit einer der größten Militärparaden in ihrer Geschichte hat die Ukraine ihre Unabhängigkeit von der Sowjetunion gefeiert. »Wir brechen alle Verbindungen zum russischen Imperium und der UdSSR ab und machen die Unabhängigkeit unumkehrbar«, sagte Präsident Petro Poroschenko am Freitag in Kiew, während Kampfflugzeuge über das Stadtzentrum flogen und Panzer auffuhren. Erstmalig wurde bei der Parade der sowjetische Soldatengruß durch die faschistische Grußformel »Ruhm der Ukraine – Den Helden Ruhm« der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) ersetzt. Diese kollaborierte während des Zweiten Weltkriegs mit Nazideutschland. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2018, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!