-
24.08.2018
- → Ausland
Protest gegen Verletzung der Menschenrechte
Valletta. Mit einer nachgestellten Beerdigung haben deutsche Aktivisten auf Malta gegen die Festsetzung mehrerer Rettungsschiffe durch die dortigen Behörden protestiert. Sie marschierten am Donnerstag mit einem Sarg durch die Hauptstadt Valletta, um den »Tod der Menschenrechte« anzuprangern. Bei dem Marsch war auch der Kapitän des Schiffes »Lifeline«, Claus-Peter Reisch, dabei, der auf der Mittelmeerinsel vor Gericht steht.
Unterdessen haben in der Nacht zum Donnerstag in Italien minderjährige Flüchtlinge die »Diciotti« verlassen dürfen. Die 27 Kinder und Jugendlichen konnten im Hafen von Catania in Sizilien an Land gehen, wie italienische Nachrichtenagenturen berichteten. Die übrigen der ursprünglich 177 Menschen, die die Besatzung des Schiffs der italienische Küstenwache am vergangenen Donnerstag im Mittelmeer gerettet hatte, mussten weiter an Bord ausharren. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!